„Brasilien hat sein Tore für die Weltmeisterschaft geöffnet. Jetzt muss das Land seine Tore auch offen halten für die arme und vernachlässigte Jugend dieses Landes. Nur so kann es Frieden und Gerechtigkeit geben.“
Bruder Raimundo Mesquita, Don Bosco, Kinderrechtsexperte
„Ich lebe bei meiner Tante. Obwohl die Polizei die Favela befriedet hat, will meine Tante immer wissen, wo ich bin. Sie hat Angst, dass ich mit Drogendealern zu tun bekomme.“
Portrait Gabriel
Gabriel P., 12 Jahre, Schüler 6. Klasse in Jacarezinho, Rio de Janeiro
„Wer aus der Favela kommt und etwas werden will, muss hart kämpfen. Ich habe immer neben der Schule und der Ausbildung arbeiten müssen. Aber ich habe nie aufgegeben.“
Portrait Paulo
Paulo C., 27 Jahre, Webdesigner bei Don Bosco Itaquera/São Paulo
„Fußball ist für mich pure Freude. Ich hoffe, dass ich Profifußballer werden kann. Wenn das nicht klappt, werde ich hier bei Don Bosco eine Lehre zum Elektriker machen.“
Portrait Anderson
Anderson M., 17 Jahre, Itaquera, São Paulo
„Das Besondere an Don Bosco ist die sehr individuelle und fürsorgliche Betreuung der jungen Auszubildenden. Die meisten von ihnen kämpfen zu Hause mit vielen Problemen und können sich nur sehr bedingt auf ihr Leben, geschweige denn auf ihre schulische wie berufliche Laufbahn konzentrieren.“
Fátima A., Unternehmerin
„Wir Brasilianer atmen Fußball. Aber es gibt Dinge, die mindestens genauso wichtig sind: Bildung, Gesundheitswesen, Infrastruktur. Hier müsste viel mehr investiert werden.“
Pater Carlos
Pater Carlos, Leiter des Don Bosco-Sozialwerks in Jacarezinho, Rio de Janeiro
„Don Bosco ist meine zweite Heimat. Hier habe ich ein Zuhause gefunden, auch mit meinem Kind. Ich habe eine Berufsausbildung, eine Arbeit und Ziele.“
Natália S., 19 Jahre, Bankangestellte in Rio de Janeiro
„Fußball hilft uns, die Kinder für Bildung zu interessieren. Und Fußball gibt ihnen Orientierung. Sie lernen Gemeinschaft, Fairplay und Respekt.“
Juliana M., 26 Jahre, Fußballtrainerin bei Don Bosco
„Für mich ist Sport die beste Schule des Lebens. Kinder gewinnen an Selbstvertrauen, lernen Fairplay und Toleranz – deshalb engagiere ich mich für BoscoArena.“
Everson „Ratinho“ Rodrigues
Everson „Ratinho“ Rodrigues, Profifußballer aus Brasilien, ehemaliger Bundesligist und aktuell Trainer der Jugendmannschaft beim 1. FC Kaiserslautern.
„Ich unterstütze die Kampagne „1.000 Bälle für Brasilien“ und die Arbeit von Don Bosco Mondo, weil - sich das Leben vieler Kinder abseits der Stadien abspielt, - jedem Kind das Recht auf Bildung zusteht, - jeder Straßenfußballer es verdient, weich zu fallen.“
Peter Lohmeyer, Deutscher Schauspieler, FC Schalke 04-Fan und engagiert bei der Initiative „Respekt! Kein Platz für Rassismus“.
„Mit unseren Angeboten richten wir uns nicht nur an die Jugendlichen. Wir wollen immer auch die ganze Familie erreichen. Gerade hier, wo die Familien so zerrissen sind und gleichzeitig Zuwendung und familiäre Bindungen so wichtig für die Kinder sind.“
Pater Rosalvino, Leiter des Don Bosco-Sozialwerks in Itaquera
„Fußball bedeutet mir alles im Leben. Er gibt mir unendlich viel Motivation und Disziplin – auch für die anderen Dinge im Leben wie Schule und meine Ausbildung.“
Willi C., 16 Jahre, spielt regelmäßig Fußball in einem Don Bosco-Jugendzentrum
„Ich war eine Zeitlang kriminell. Zum Glück gab es das Programm „Begleitete Freiheit“ von Don Bosco. Jetzt hat mein Leben eine Richtung. Ich hole meinen Schulabschluss nach und arbeite – zurzeit im Stadion in São Paulo und nach der WM in einem anderen Stadion.“
Vanderley A., 18 Jahre, São Paulo, Itaquera