Don Bosco in Brasilien

Seit über 130 Jahren setzen sich die Salesianer Don Boscos in Brasilien für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche ein. An 80 Standorten (darunter allen 12 WM-Spielstätten) betreuen Salesianer Don Boscos in 188 Sozial- und Bildungsprogrammen jährlich mehr als 250.000 Kinder und Jugendliche. Dabei setzen sie auch auf Fußball und Sport, um Kinder von der Straße zu holen. Als anerkannter sozialer Träger sind die Salesianer Don Boscos auf allen Ebenen des Staates in Ausschüssen und Gremien der Jugend- und Sozialämter vertreten.

Pater Rosalvino mit Kind im Jigendzentrum am Stadion_Itaquera 1 © Achim Muth
Am 12.06.2014 wird die Fußball-WM in São Paulo eröffnet. Genauer: im Stadtteil Itaquera. Vor den Toren der neu gebauten WM-Arena in Itaquera / São Paulo liegt das Don-Bosco-Jugendzentrum. Im gesamten Sozialwerk “Obra Social Dom Bosco” werden jeden Tag über 5.000 Kinder und Jugendliche, aber auch Erwachsene und Senioren betreut. Padre Rosalvino Morán SDB hat das Werk in den letzten 30 Jahren aufgebaut – und damit das gesamte Viertel weiterentwickelt. Im Interview spricht der „König der Straße“ – wie man ihn hier nennt – über die Erwartungen an die WM in Itaquera, seine Rolle in den WM-Vorbereitungen und die Umsiedlung der Favelas.

Mondo: Padre Rosalvino, die WM steht vor der Tür und Itaquera ist mittendrin statt nur dabei. Freuen Sie sich über den Spielort in ihrer direkten Nachbarschaft?

Rosalvino: Don Bosco hat den Standort Itaquera von Anfang an unterstützt. Wir sehen vor allem die Vorteile und Entwicklungschancen, die das Stadion mit sich bringt. Das betrifft die Bereiche Wohnraum, Bildung, Infrastruktur und vor allem Verkehr, was eines der größten Probleme für Itaquera darstellt. Die meisten Bewohner des Viertels arbeiten im Zentrum von São Paulo. Die Anfahrtswege dahin waren unzumutbar. Die Erwartungen sind groß. Wir sind neugierig, was passiert.

Mondo: Wie wollen Sie sicher gehen, dass diese Erwartungen nicht enttäuscht werden?

Rosalvino: Don Bosco ist seit Beginn Teil der Vorbereitungen für die WM. Wir bringen uns aktiv und konstruktiv in die Vorhaben ein. Dabei stehen wir in intensivem Austausch mit den Verantwortlichen der FIFA, der Baufirma und der Stadt, werden zu Events und Planungstreffen eingeladen. Wir sprechen dort mit der Stimme der Bewohner von Itaquera.

Mondo: Was hat sich bereits verbessert und was fehlt Ihnen noch?

Rosalvino: Einige Wochen vor der WM sind besonders die Verkehrswege optimiert worden. Straßenführungen aus dem Zentrum wurden verändert, damit die Zuschauer besser zum Stadion kommen. Davon werden wir auch nach der WM profitieren. Versprochen wurde aber auch, dass um das Stadion ein grüner Park angelegt und die Kanalisation ausgebaut wird. Das würde die Lebensqualität in Itaquera sehr verbessern. Noch ist das nicht vollständig umgesetzte worden. Aber wir pochen darauf, dass die Versprechen eingehalten werden.

Mondo: Was bedeuten diese Bauvorhaben für den Wohnraum Itaquera?

Rosalvino: Das ist in der Tat das größte Problem hier. Um das Stadion leben sehr viele arme und bedürftige Menschen. Es gibt viele Favelas, die zur WM verschwinden sollen. Es gibt Familien, die seit Jahrzehnten hier leben und nun notgedrungen ihre Häuser verlassen müssen. Wir sagen: Das geht nur mit einer entsprechenden Entschädigung. Es gilt, ihnen einen würdigen Wohnraum, mit Zugang zu Bildung und Gesundheitsdiensten zur Verfügung zu stellen. Ihre Lebensqualität soll sich mit dem Umzug nach Möglichkeit verbessern!

Mondo: Wie hat sich Itaquera in den letzten 30 Jahren verändert, seit Sie das Sozialwerk gegründet haben?

Rosalvino: Früher gab es viele Vorurteile gegen Itaquera. Und ja, das Viertel war eine Risikoregion, verwahrlost und gefährlich. Bis heute hat das Viertel stets Fortschritte gemacht und Don Bosco hat einen ausschlaggebenden Beitrag zu diesen Veränderungen geleistet: Die Zahl der Gewalttaten ist gesunken, es gibt bessere Wohnmöglichkeiten, bessere Häuser, Jugendliche können sich weiterbilden und weiterentwickeln und so die Situation ihrer ganzen Familie verbessern. Das soll aber noch nicht der Ende unseres Weges sein.

Angelo Cenerino SDB im Interview.
Angelo Cenerino ist Salesianer Don Boscos aus Brasilien. In den vergangenen zwei Jahren hat er die Fußballschule „Torcida pela Vida“ (dt.: “Fans des Lebens”) im Don-Bosco-Zentrum Poxoreu aufgebaut. Seit Anfang des Jahres ist er Koordinator der sozialen Projekte in der Provinz Campo Grande. Im Interview spricht er über Fußball als „Schule des Lebens“, Vorfreude auf die WM, mangelnde gesellschaftliche Werte, lähmende Bürokratie, friedliche Proteste und gewalttätige Krawalle. Lesen Sie im ersten von drei Teilen über die Erfahrungen aus der Fußballschule.

Mondo: Angelo, Sie haben vor zwei Jahren die Fußballschule „Torcido pela Vida“ am Jugendzentrum Poxoreu ins Leben gerufen. Welchen Stellenwert hat Fußball bei Don Bosco?

Angelo Cenerino: Fußball ist ein wichtiges pädagogisches Instrument, eine Schule des Lebens. Kinder können im Training und Wettkampf viel erreichen. Sie formen ihre Persönlichkeit, indem sie Werte wie Disziplin, Respekt und Zuverlässigkeit erlernen. Sie erfahren, wie sie mit Erfolg und Misserfolg umgehen können. Und sie lernen ihre Aggressionen zu kontrollieren. Das sind alles Dinge, die sie in ihren Alltag mitnehmen. Es ist sehr schön zu beobachten, wie die Kinder und Jugendlichen ihr Verhalten ändern. Sie gewinnen an Ernsthaftigkeit, werden eigenständiger, sind besser in der Schule und setzen sich Ziele für ihr Leben.

Mondo: Wie schaffen Sie es, die Kinder für den Fußball zu motivieren?

Angelo Cenerino: Als ich nach Poxoreu kam, fielen mir sofort die vielen Kinder auf, die nachmittags einfach nur auf der Straße herumlungerten. Gerade diese Kinder müssen wir für unsere Angebote motivieren, damit sie eine Perspektive bekommen. Fußball ist dafür ein tolles Instrument: Er ist der Volkssport – er liegt uns im Blut. Es macht den Kindern Spaß zu spielen. Und wir bieten jedem Kind ein kostenloses Mittagessen an, denn in den meisten Familien reicht das Geld dafür kaum aus. Das hat Erfolg: 150 von 250 Kindern, die jeden Tag ins Zentrum kommen, besuchen auch die Fußballschule.

Mondo: Was macht die Fußballschule in Poxoreu besonders?

Angelo Cenerino: Ganz wichtig ist es, gute Trainer zu haben. Sie bringen den Kindern nicht nur Taktik und Technik bei, sie sind auch Sozialarbeiter und haben ein Gespür für die oftmals schwierigen Verhältnisse, aus denen die Kinder kommen. Sie suchen das persönliche Gespräch mit jedem einzelnen. Nur wenn wir ihnen Wertschätzung, Respekt und Ehrlichkeit entgegenbringen, können wir erwarten, dass sie diese Werte auch verinnerlichen.

Mondo: Kann Fußball die Gesellschaft verändern?

Angelo Cenerino: Das kann er nur, wenn auch das Umfeld der Kinder sich verändert. Die Verhältnisse zu Hause sind meistens chaotisch. Sie werden mit Alkohol, Drogen oder Prostitution konfrontiert. Die Kinder sind nur drei Stunden am Tag in der Fußballschule und vergessen in ihrem gewohnten Umfeld schnell wieder, was sie dort gelernt haben. Deshalb holen wir die Familien mit ins Boot, bieten Workshops zu Themen wie Gesundheit, Sexualität, Streit oder Familienkommunikation an. Zwar kommen meist nur ein Drittel der Eltern, die wir einladen, aber wir bleiben hartnäckig – und das bewährt sich!

Mondo: Was motiviert Sie für Ihre Arbeit in der Fußballschule?

Angelo Cenerino: Die Dankbarkeit, Zuneigung und der Respekt, die die Kinder einem entgegenbringen sind Motivation genug. Sie geben uns das zurück, was wir ihnen geben wollen. Außerdem ist es wunderbar zu sehen, welchen Stellenwert die Fußballschule bei den Kindern eingenommen hat und wie sie sich entwickeln. Einmal haben sich zwei Kinder heftig im Training gestritten. Ich habe ihnen gesagt, dass sie sich in der Fußballschule so nicht aufführen könnten. Einer von ihnen trotzte: „Gut, dann gehe ich eben“. Dem Fußballtrainer sagte ich – so dass der Junge es hören konnte – dass er nun nicht mehr zum Training kommen wird. Nur zehn Minuten, nachdem er gegangen war, sah ich ihn, wie er immer um den Trainingsplatz herumschlich. Schließlich traute er sich, mich zu fragen: „Wann kann ich wieder am Training teilnehmen?“ Und ich antwortete ihm: „Sobald du es bereust, wie du dich aufgeführt hast.“ Wie aus der Pistole geschossen sagte er „Gut, dann bereue ich es“. Er hat sich sofort bei dem anderen entschuldigt und seitdem hatte er keinen Ärger mehr.

Angelo Cenerino ist seit 20 Jahren Salesianer Don Boscos in Mato Grosso, seit zehn Jahren Diakon und koordiniert seit diesem Jahr als Ökonom die sozialen Projekte der Provinz „Campo Grande“. Cuiabá ist der WM-Austragungsort der Provinz eine Stadt mit einer halben Million Einwohnern in einer ländlichen Provinz mit einem hohen Anteil indigener Bevölkerung. Seit die Minenindustrie hinter dem Umweltschutz zurücktreten musste, stehen große Bevölkerungsteile vor der Herausforderung, eine neue Einkommensquelle zu finden.

Angelo Cenerino SDB im Interview.
Im zweiten Teil des Interviews spricht Angelo Cenerino SDB über Vorfreude auf die WM, Sorgen und Ängste der Bevölkerung nach der WM vergessen zu werden, und die Auswirkungen des Großereignisses auf die Arbeit bei Don Bosco.

Mondo: Die Fußball-Weltmeisterschaft steht vor der Tür, steigt die Vorfreude bei den Kindern?

Angelo Cenerino: Ja natürlich. Die Kinder sind alle euphorisch und sehr gespannt auf die WM. Sie wollen alle Spiele sehen. Vor allem natürlich die der Seleção. Die Kids haben Spielpläne organisiert, diskutieren wer Weltmeister wird und können es kaum mehr erwarten. Einen Stadionbesuch kann sich allerdings keiner leisten, sie werden die WM vor dem Fernseher schauen – wie immer.

Mondo: Und bei den Älteren?

Cenerino: Wenn die Seleção spielt, steht das ganze Land still. Die Leute lassen dann alles stehen und liegen. Aber der Enthusiasmus für den Fußball hat auch negative Seiten. Viele Jugendliche trinken während der Spiele sehr viel Alkohol. Oft geraten sie außer Rand und Band, werden aggressiv und machen Sachen, die gefährlich sind. Besonders schlimm ist das bei nationalen Ligaspielen, da ist die Rivalität deutlich höher als bei Länderspielen.

Mondo: Überall im Land wird gebaut. Wie gehen die Bauarbeiten am WM-Standort Cuiabá voran?

Cenerino: Auch in Cuiabá wird überall gebaut. Aber mit fast allen Projekten wurde viel zu spät begonnen.  Der Flughafen bleibt bislang chaotisch und unorganisiert. Gerade wird zwar eine Straßenbahnverbindung vom Flughafen durch das Stadtzentrum zur anderen Seite der Stadt gebaut, diese wird aber erst im Dezember fertig. Wir machen uns Sorgen, dass nach der WM nicht mehr weitergebaut wird und wir mit einer halbfertigen Infrastruktur zurückbleiben.

Mondo: Wird sich die Situation für die Bevölkerung dank der WM verbessern?

Cenerino: Die Bevölkerung ist frustriert. Brasilien macht viele Schulden für die WM und die Steuerzahler müssen dafür zahlen. Viele dieser Gelder sind auch schon versickert. Die Korruption ist ein großes Problem. Wirklich profitieren werden wohl vor allem die Sponsoren, die großen Konzerne. Ob sich für die Bevölkerung wirklich etwas verbessert, ist sehr zweifelhaft.

Mondo: Brasilien ist derzeit weltweit in aller Munde. Profitiert auch Don Bosco davon?

Cenerino: Zwar wollen derzeit immer mehr Kinder bei uns Fußball spielen, auch in Poxoreu. Mehr Förderung erhalten wir deshalb aber nicht – das Gegenteil ist der Fall. In den letzten beiden Jahren haben wir keine Gelder mehr von Stadt und Land für unsere sozialen Projekte bekommen. Jedes Mal bekamen wir die gleiche Antwort: „Wir haben kein Geld mehr. Alles ist für die WM vorgesehen“.  Es ist ohnehin „erstaunlich“, wie schnell das Geld plötzlich locker gemacht werden kann: Der Bau einer Schule oder eines Krankenhauses dauert 10 Jahre, aber für die WM kann man dann viel größere Projekte in zwei Jahren stemmen.

Angelo Cenerino SDB im Interview.
Im letzten Teil des Interviews spricht Angelo Cenerino (Salesianer Don Boscos aus Brasilien) über friedliche Proteste und deren Ursachen: die große Schere zwischen Arm und Reich.

Mondo: Im letzten Jahr gab es in Sao Paulo und Rio de Janeiro Proteste der Bevölkerung gegen die sportlichen Großereignisse und für mehr soziale Projekte. Gab es die auch in Campo Grande?

Cenerino: Auch in Cuiabá gab es im letzten Jahr Proteste. Meistens waren es Studenten, die sich über soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter organisiert und andere animiert haben. Aber auch einzelne Berufsstände haben protestiert. Arbeiter, Ärzte, Lehrer. Letztere haben im vergangenen Jahr gestreikt. Drei Monate lang. Für faire Löhne und bessere Bildung. Der Unterricht wurde dann in den Sommerferien nachgeholt.

Mondo: Derzeit berichten die Medien über gewaltsame Auseinandersetzungen bei denen es sogar zu Toten kommt. Haben Sie Sorgen, dass es diese zur WM auch in Cuiabá geben wird?

Cenerino: Nein, die Proteste hier sind bislang friedlich. Aber das Gewaltpotential ist trotzdem groß. Die große Ungleichheit überall im Land schürt ein Klima der Gewalt. Ebenso der Machtmissbrauch von Politikern, Funktionären oder Polizisten. Gerade junge Menschen verspüren Ohnmacht und Perspektivlosigkeit. Das macht sie anfällig für Drogen, kriminelle Machenschaften und gewalttätige Banden. Sie wenden sich gegen alles, liefern sich Straßenkämpfe mit der Polizei – so wie jetzt. In den Nachrichten werden dann nur die Brutalität und der Vandalismus gezeigt, die Ursachen werden aber kaum thematisiert.

Mondo: Wie kann man den Jugendlichen in dieser Situation helfen?

Cenerino: Die Jugendlichen brauchen erstens eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung. Und zweitens die Möglichkeit eine gute Bildung zu genießen. Wir bieten beides an. Morgens Unterricht, mittags Spiel und Spaß, das sind die Säulen der Don-Bosco-Pädagogik. Schulabsolventen können im Anschluss einen Beruf erlernen und Berufsvorbereitungskurse besuchen.

Mondo: Was muss sich in Brasilien ändern, um die Armut zu besiegen?

Cenerino: Wir werden die sozialen Ungleichheiten nur überwinden können, wenn sich die Gesellschaft verändert. Gesetze ändern nichts. Dazu braucht es Bildung, Ausbildung, Studium. Wandel findet in den Köpfen statt. Uns ist die Persönlichkeitsbildung als Mensch und als Bürger wichtig. Deshalb vermitteln wir neue Werte, die in der Gesellschaft oft fehlen: wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Respekt, Nächstenliebe.

Mondo: Was antworten Sie einem Kind, wenn es Sie fragt, warum es so wenig hat, andere aber so viel?

Cenerino: Ich würde ihm sagen, dass es nicht seine Schuld ist, sondern die seiner Umwelt. Es liegt an falschen Werten, an die manche Menschen glauben: Egoismus, Unehrlichkeit, Gier, Ignoranz, schlechter Charakter. Wenn alle nur gute Absichten hätten, würden wir diese Probleme nicht haben.

Spiel und Sport sind wichtige Bestandteile der ganzheitlichen Don Bosco-Pädagogik. Fußball spielt gerade in Brasilien eine besonders große Rolle. Die Salesianer setzen auf Fußball und Sport, um Kinder von der Straße zu holen. Fußballplätze gehören deshalb zu jeder Don Bosco-Einrichtung dazu, auch weil es in den meisten Armenvierteln an Freizeitmöglichkeiten fehlt und öffentliche Plätze oftmals zu gefährlich sind.

Viele Jugendliche in Brasilien fühlen sich heute als Verlierer und Außenseiter einer Gesellschaft, deren rasante Entwicklung nahezu vollständig an ihnen vorbei gegangen ist. Die Salesianer Don Boscos helfen ihnen, den Anschluss an die Gesellschaft nicht zu verlieren. Mit anerkannten, erstklassigen Fort- und Weiterbildungsangeboten und engen Kooperationen mit Unternehmen sorgen sie dafür, dass junge Menschen in den Arbeitsmarkt integriert werden können. Mit vielfältigen Freizeitangeboten verhindern sie, dass die Jugendlichen in kriminelle Strukturen abrutschen. Dank konsequenter Ausbildung und vielfältigen schulischen Begleitprogrammen tragen sie dazu bei, dass junge Menschen neue Zukunftsperspektiven entwickeln.
Pater Rosalvino mit Kindern vorm Stadion
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